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Fortbildung: Mengen und Längen
Elementare Grundlagen mathematischen Denkens und seiner Entwicklung für die Bereiche:
Kindergarten, Vorschule, Grundschule, Sonderschule, Rechenschwächetherapie.

Autor des gleichnamigen Lehrbuchs: Horst Schinköthe
Neu herausgegeben von: Friedrich H. Steeg u.a.


Versandkostenfreien Direktbestellung des Buches beim Resi-Verlag

127 Seiten Großformat, € 8,-- Euro - ISBN 3-8311-0701-7

Diese Fortbildung ist ein Angebot von Rechenschwächetherapeuten zur Vermittlung von Wissen und Erfahrungen aus dem Arbeitsbereich der Rechenschwächetherapie unter Bezugnahme auf Beispiele mathematischen Anfangsunterrichts.

Ort: Rechenschwächeinstitut-Volxheim, Kreuznacherstr.24 in 55546 Volxheim oder nach Vereinbarung
Referenten: Friedrich H. Steeg, Dipl.Psych, Dr.rer.soz., Rechenschwächetherapeut, und Jacqueline Vogel, Dipl.Päd.
, Rechenschwächetherapeutin

Nächste Termine in Volxheim auf Anfrage
Zur direkten Anmeldung (Teilnahme ist nicht beim PL anzumelden!) bitten wir um Überweisung der Teilnehmergebühr von Euro 60,-- pro TeilnehmerIn auf Konto-Nr.:
RESI-Verlag - Steeg/Vogel/Brettschneider 212 79 29 Kreuznacher Volksbank Nahetal e.G. BLZ: 560 900 00
bitte Namen und Telefonnummer unter Verwendungszweck angeben


Buchungen dieser Veranstaltung für Gruppen von bis zu 30 Teilnehmern für andere Fortbildungsveranstalter sind nach Absprache von Zeit und Ort möglich
Veranstaltung: 4-stündig, Pauschalpreis € 700,-- netto + Fahrtkosten + evtl. Übernachtungskosten + Mwst.



Zum Inhalt der Fortbildungsveranstaltung:

Heutzutage ist in den Diskussionen und Artikeln über Reformen des Bildungsystems, des Unterrichts, der Ziele von Bildung viel die Rede von modernen Unterrichtsformen bzw. Methoden von Lehre. In einem Fach wie Mathematik, ob im Grundlagenbereich an Grund- und Sonderschulen oder in den darauf aufbauenden Schulstufen, wird von vielen Seiten gefordert moderne Unterrichtsmethoden anzuwenden: offene Unterrichtsformen, entdeckendes Lernen, Projektunterricht, Anwendung moderner Materialien und Medien usw.

Unter Fachdidaktik versteht man fachspezifische Methoden der Lehre von z.B. Mathematik. Wenn man über solche Methoden spricht, sollte man allerdings unterstellen können, daß das notwendige mathematische Fachwissen den LehrerInnen erstens gut bekannt ist und zweitens auch für jede Methode zweckleitend sein sollte, d.h. Methoden, die sich vom zu vermittelnden Stoff emanzipiert haben, darf es nicht geben, da sie LehrerInnen und SchülerInnen am Stoff vorbei in die Irre führen.

Eine Rezept-Pädagogik, die getrennt davon, den Begriff der Sache den einzelnen Schülern im Dialog zu vermitteln, auf memorierendes Üben und verständnisloses Reproduzieren von Stoff hinausläuft, führt notwendig zu vielen Lernkatastrophen und Versagerkarrieren.

In Mathematikunterricht von heute stellt sich der zu vermittelnde Stoff so dar, daß er sowohl seiner Bedeutung nach als auch als völlig sinnentleerter technischer Reproduktionsgegenstand gelehrt und/oder gelernt werden kann. Auch muß gar nicht unterschieden und abgeklärt werden, wie und ob einzelne Schüler diesen Stoff aufgefaßt haben, um ihn für Bildungs- und Ausleseprozesse zu nutzen. Jegliche Methoden des Mathematikunterrichts, ob veraltet oder auch hochmodern, können daher angewendet werden, ohne den bestimmten mathematischen Begriff als Lernziel bei Einzelnen zum Zweck haben zu müssen.

Gegen Fehlentwicklungen können die Lehrenden folgende Rückversicherungen einbauen, gleichgültig mit welchen Methoden sie zu arbeiten gedenken:

1. streng aufeinander aufbauendes Vorgehen im Fortgang der Entwicklung mathematischer Begrifflichkeiten
vorausgesetzte Kompetenz: Differenzierte Kenntnisse im mathematischen Lerngegenstand
2. individuelles, förderdiagnostisches Vorgehen bei jedem Schritt des mathematischen Unterrichts und der je fälligen individuellen Förderung
vorausgesetzte Kompetenz: Erfahrung in diagnostischer Beurteilung mathematischer Lernprozesse

Fazit: Die LehrerIn benötigt ausgezeichnete mathematische Fachkenntnisse.

Um die mathematischen Grundlagen, die die Kinder zu Beginn der Grundschulzeit benötigen, um überhaupt verständig Mathematik lernen zu können, geht es in dieser Fortbildung. (Mengenbegriffe/Zahlbegriff)

Das Lehrbuch beinhaltet wesentliches inhaltliches und methodisches Grundwissen für alle Berufe, die zu tun haben mit: mathematischer Frühförderung, mathematischen Denkvoraussetzungen für die Grundschule, mathematischen Grundlagen für Rechenschwächediagnostik und -therapie. Es ist  verständlich und systematisch geschrieben. Selbst Laien finden einen mühelosen Einstieg in die Welt der mathematischen Grundgedanken und deren psycho-logischer Entwicklung - ohne dafür besondere Methoden und Rezepte erlernen zu müssen! Hier wird vorgeführt wie Denken und Üben richtig zusammengehören.


Das Buch ist nicht selbst die strukturelle Grundlage der gleichnamigen Fortbildungsveranstaltung ("Mengen und Längen"), stellt jedoch ein nützliches Vorbereitungs- und/oder ergänzendes Begleitmaterial zur Fortbildung dar.

Rezensionen, Vorwort und Inhaltsverzeichnis zum Buches finden Sie hier.


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